Wandervorschläge

Naturgewalten Tour

Die Naturgewalten-Tour führt direkt an der Ferienwohnung Haus am Wald vorbei

Bitte die Umleitung im Bereich des Gutellbachs beachten:

Unterhalb der Ellbachhütte ist der Steg über den Bach gesperrt, Umleitung über das Marienwegle – Achtung hier sind Mountainbiker unterwegs!!

Einzelheiten zur Sperrung gibt es hier!

Sie ist eine Rundwanderung durch das Bösellbachtal und das Gutellbachtal und an den Ellbachsee in Mitteltal. Eindrucksvoll wird entlang der Wegstrecke die urgewaltige Kraft von Sturm und Hochwasser verdeutlicht. Entlang der beiden Flussläufe, mit einer Menge Möglichkeiten sich auch an heißen Sommertagen mit Wasser abzukühlen.

Beliebter Rundwanderweg

Durch die Ellbachstraße und über die Murgbrücke führt der Wegeverlauf hinauf zur Breitmiss. Genießen Sie den schönen Ausblick ins Ellbachtal. Bald erreichen Sie das landschaftlich besonders schöne Bösellbachtal mit dem Ellbachbrunnen und der Bogenbrücke, die schon im Jahre 1871 erbaut wurde. Von dort führt der Weg entlang der eindrucksvollen Kaskaden des Bösen Ellbachs stetig bergan.

Der Bösellbach kam im Übrigen deshalb zu seinem Namen, weil er durch zahlreiche Überschwemmungen immer wieder sehr großen Schaden bei den Bewohnern Mitteltals anrichtete. Im Laufe der Zeit legten diese den Bösellbach jedoch terrassenartig an, um die ständigen Überschwemmungen einzudämmen. Heute ist gerade dies besonders schön anzusehen.

Am Jakobsbrunnen vorbei gelangt man schließlich zur Bösellbachhütte und zum geheimnisvollen Sauerbrunnen. Dieser ist deshalb so gelb, weil es sich um eine Schwefelquelle handelt.

Aussichtslage

Weiter geht es bergauf. Bald ist der höchste Punkt der Tour erreicht. Hier steht in toller Aussichtslage eine Himmelliege, die bei schönem Wetter zum Verweilen einlädt. Am Standort Plon vorbei führt die Strecke bergab zum Oberen Gewölbe. Hier zweigt der Weg rechts ab und für zu einem versteckten Wasserfall. Der Rosshimmelwasserfall fließt über eine Karwand eines verlandeten Karsees und führt ganz unterschiedlich Wasser. Je nachdem wieviel Regen an den Vortagen fällt, kann der Wasserfall tosend sein oder nur leicht vor sich hin plätschern. Aus dem Kessel des verlandeten Karseen heraus, geht es nochmals kurz bergauf.

Nach einigen hundert Metern gelangt man schließlich an der idyllisch gelegenen Ellbachsee. Genießen Sie hier eine ausgedehnte Rast am Seeufer. Der Ellbachsee gehört zu den wenigen Karseen, die noch mit Wasser gefüllt sind. Siehe hier Tipp des Autors.

Die Wanderung führt durch das Gutellbachtal wieder Richtung Mitteltal. Im Gutellbach erkannt man auch heute noch die verheerende Kraft, mit der der Orkan Lothar im Jahre 1999 unter anderem auch hier gewütet hat. Wenig später erblickt man die mächtige Ellbachtanne, die dieser Naturgewalt Stand gehalten hat. Vorbei an Brunnen und Quellen gelangt man schließlich bis an den Bachlauf des Guten Ellbachs, der auf einem Steg überquert wird. Der Weg führt den Bach entlang zum Rotwildgehege und zum Zusammenfluss von Gutem und Bösem Ellbach. Entlang des Ellbachs gelangt man schließlich wieder an den Ausgangspunkt der Wanderung. Der Weg bietet interessante Informationen durch Tafeln des Erlebnispfades Quellen und Parzellen.

Mitteltal im Frühsommer – Naturgewaltentour im Bösellbachtal

Bank am Wanderweg im Bösellbachtal

Wanderweg im Bösellbachtal

Klarer Bösellbach

üppige Vegetation am Bösellbachufer

Frühlingswiese im Bösellbachtal

 

 

 

 

 

 

Autorentipp

Karseen – Relikte der Eiszeit

Einst soll es rund 60 Karseen in der Baiersbronner Region gegeben haben, so viele wie sonst nirgends in Mitteleuropa. Ihren Ursprung haben die Karseen in der Würmeiszeit, als sich kleine Hängegletscher tief in den Buntsandstein einhobelten und dabei die heute steilen Karwände schufen. Die Seen werden wegen des schwarzen Moorwassers heute oft als „dunkle Augen des Schwarzwalds“ bezeichnet.

outdooractive.com User

Autor

Gemeinde Baiersbronn

Aktualisierung: 11.12.2017
 

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Kommentare und Bewertungen (10)

outdooractive.com User
Baiersbronn Touristik
23.04.2019

Lieber Herr Kannmacher,

wir freuen uns, dass Sie im Baiersbronner Wanderhimmel unterwegs waren. Schade, dass die gewählte Tour nur wenig Pfadanteile bot. Die Naturgewaltentour legt den Fokus auf das Thema Wasser:  Wasserlauf des Gut- und Bösellbach, wobei der zweitgenannte durch seine schönen Sandsteinstufen gezähmt wurde und heute einen schönen Bachlauf parallel zum Wanderweg zeigt, Sauerbrunnen, Ellbachsee.

Der Baiersbronner Wanderhimmel verfügt gesamt über ein 550km langes Wanderwegenetz, 30% verlaufen davon auf Pfaden. Die Angaben über die Wegebeschaffenheit (Pfad, Weg, Asphalt) sind in jeder Tour aufgeführt. Gerne beraten wir Sie vor Ihrer nächsten Wanderung persönlich und geben Tipps für Touren mit hohem Pfadanteil.

Mit freundlichen Grüßen

Wander-Informationszentrum Baiersbronn

 

outdooractive.com User
michel kanmacher
22.04.2019
zu viel autobahnwege
Bewertung

Gemacht am

22.04.2019

 

outdooractive.com User
Martin Fischer
17.07.2018
Eine schöne Tour mit weitgehend gleichmäßigem Verlauf: die erste Hälfte geht es überwiegend auf Schotterwegen (anfangs bis zum Wald Asphalt) stetig bergauf, um in der zweiten Hälfte wieder stetig bergab zu gehen. Auf einer Strecke von etwa 300 m, die am Schwefelbrunnen vorbeiführt, wandelt sich der Weg zu einem steileren Wurzelpfad, teils mit wackeligem Gesteinsuntergrund (bei Nässe möglicherweise Rutschgefahr). Meist, aber nicht immer, geht man im Schatten der Bäume und neben den gurgelnden Ellbächen: aufwärts lange Strecken unmittelbar neben dem Bösellbach und runterwärts kommt man immer wieder in die Nähe des Gutellbachlaufs.
Ellbachsee
Eine besondere Stimmung herrscht am Ellbachsee, im Kessel umgeben von steilen Hängen. Auf der Wanderung an einem Samstag begegneten wir ab und an einem Grüppchen gut gelaunter und freundlicher Wanderer, bereit zu angenehmen Kurzgesprächen. Neben den Natureindrücken bleiben hernach oft solche Begegnungen in Erinnerung. Gegen Ende der Wanderung stößt man direkt neben dem Gutellbach nach langem Abstieg auf Schotterwegen nochmal auf ein kurzes Stück willkommenen und angenehm federnden Wurzelpfads. Die Einstufung der Schwierigkeit der Tour in “schwer” hätte uns fast davon abgehalten, diese weiter zu planen und zu erwandern. Gut, dass wir uns darüber hinweggesetzt haben. Nach unserem Dafürhalten ist diese Tour eher “mittel” (keine alpinen Passagen mit Klettersteigen, weitgehend gleichmäßiger Anstieg und Abstieg auf breiten Schotterwegen, lediglich über 300 m etwas steilerer unbefestigter Wurzelpfad). Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit mit Bewirtung: das Vesper nimmt man selber mit. Für die Rast gibt es immer wieder einladende Plätze, sei’s am Jakobsbrunnen, an der Böselbachhütte, am Ellbachsee oder einem der Bänkchen unterwegs. Vor dem Wildgehege gegen Ende der Strecke besteht an der Ellbach-Hütte Möglichkeit zum Grillen.
Bewertung

Gemacht am

14.07.2018

Hühnervilla kurz nach Beginn der Tour
Sauerbrunnen
Wurzelpfad nach dem Sauerbrunnen
Ellbachsee
 

Der Westweg

geht über 260 Kilometer von Pforzheim nach Basel und ist seit 2006 Qualitätsweg: alle vier Kilometer eine neue Sehenswürdigkeit und nur wenige Meter asphaltiert.

Der Westweg ist ein seit langem zertifizierter Fernwanderweg im Schwarzwald und führt bei uns in der Nähe vorbei. es ist natürlich möglich, nur einzelne Etappen zu erwandern und dank KONUS mit öffentichen Verkehrsmitteln zum Startpunkt zurückzukommen.

Einen Film darüber können Sie hier aus der Medi

athek des SWR ansehen oder herunterladen!

Viel Spass dabei!

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